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Fahrradstraße

Fahrradstraßen sind komplette Straßen, die für Radfahrer reserviert sind. Mit anderen Fahrzeugen darf deshalb grundsätzlich nicht auf diesen Straßen gefahren werden.

Aber es gibt Ausnahmen:
Neben den logischen Ausnahmen wie Straßendienst, Müllabfuhr, Einsatzfahrzeugen, Straßenbahn und Linienbus darf auch mit normalen Fahrzeugen zum Zu- und Abfahren in die Fahrradstraße eingefahren werden.

Für den normalen Autofahrer bedeutet das:
Einfahren ist erlaubt, um einen Parkplatz zu suchen, zu einer Grundstückseinfahrt oder Garage zuzufahren oder jemanden abzuholen oder abzusetzen. Das Durchfahren ist verboten.

Beim Befahren der Fahrradstraße gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h (auch für die Radfahrer). Radfahrer dürfen nicht behindert oder gefährdet werden.

Angesichts der Vorrangregel für die Fußgängerzone oder Wohnstraße könnte man auf die Idee kommen, das Fahrzeuge aus Fahrradstraßen benachrangt sind. Das stimmt aber nicht! So wie beim Verlassen einer Sackgasse gelten die normalen Vorrangregeln (z.B. Rechtsregel, Gegenverkehrsregel, usw.)

Rechtsvorschriften:
§ 53 Abs. 1 Z 26 u. 29 StVO (Straßenverkehrsordnung»)
§ 67 StVO

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Gerhard Nigischer | 25.06.2013 09:32:55 | 0 Kommentare
Schlüsselwörter: Fahrrad, Fahrradstraße, StVO, Vorschriften

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